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Spiel auf Bewährung

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Inhaltsangabe:

Vollmond über einer Jugendarrestanstalt in Los Angeles. Alles scheint zu schlafen, doch Roger Weathers (Michael J. Pagan) windet sein Bettlaken zu einem Strang, macht einen Knoten hinein und schleicht sich ans Bett eines anderen Insassen, auf den er plötzlich wie wild einzuschlagen beginnt. Das hat Konsequenzen: Roger landet in der Einzelzelle und bekommt Besuch von Bewährungshelfer Sean Porter (Dwayne "The Rock" Johnson), der erst mal mit einer Zeitung wie wild auf ihn eindrischt. Dann stellt er ihm die entscheidende Frage: "Wo meinst du, bist du in vier Jahren? Wo bist du mit 21?" - Roger: "Im Knast." - Sean: "Nein, du bist nicht im Knast, du bist tot." Und Sean soll Recht behalten. Roger wird nach seiner Entlassung auf offener Straße und auf brutalste Weise hingerichtet. Es ist wie in Sizilien: Irgendwann kommt die eine Bande mit der anderen in Streit, und dann fließt schon bald Blut. Allerdings häufig das von Minderjährigen. Seans Arbeit besteht darin, minderjährigen Jugendlichen, die sich ein Tötungsdelikt zu Schulden haben kommen lassen, eine Perspektive zu bieten, um sie vor einer lebenslangen Gefängnisstrafe zu bewahren. Er und sein Kollege Malcolm Moore (Xzibit) engagieren sich bei der Erfüllung dieser Aufgabe sehr viel mehr, als dies normalerweise üblich ist. Aber manchmal verzweifeln sie auch. Als abends im Schlafsaal wieder eine Rauferei ihren Lauf nimmt, kommentiert Porter seine Position: "Wir sind nichts weiter als Schafhirten. Wir füttern sie und schicken sie wieder auf die Straße, wo sie abgeschlachtet werden." Fast alle von Porters Schützlingen haben bei den Straßengangs von L.A. Zuflucht gesucht, weil sie sich aus vielerlei Gründen nicht in die Gesellschaft integrieren können oder wollen. In der Bande sind sie stark, nimmt man ihnen diesen Schutz weg, sind sie hilflos und orientierungslos. Fest entschlossen, den Mord an seinem Bruder zu rächen, stürmt Willie Weathers (Jade Yorker) in einen Supermarkt und nimmt einen Familienvater ins Visier, den er für den Schuldigen hält. Es fällt zwar ein Schuss, aber der trifft nicht, weil Willie (noch) nicht fähig ist, die letzte Konsequenz zu ziehen. Als er nach Hause kommt, bemerkt er im Gesicht seiner Mutter (Marcia Jeffries) Verletzungen. Die stammen von ihrem jähzornigen Liebhaber, der sich auch gleich mit Willie anlegt und ihn physisch in die Enge drängt. Er schlägt ihn zu Boden, dasselbe macht er mit Willies Mutter, bis Willie seine Waffe auf ihn richtet und mehrmals abdrückt. Wieder ein Aspirant für die Arrestanstalt von Sean Porter ... Porter macht auf dem Weg zur Arbeit kurz an einem Platz Halt, wo er den Blick auf ein Football-Stadion hat. Kurz danach schlägt er dem Campleiter Paul Higa (Leon Rippy) und seinem Assistenten Dexter (Kevin Dunn) vor, mit seinen Jungs eine Footballmanschaft zu gründen. Die beiden sind sehr skeptisch. Werden die minderjährigen Kriminellen dieses Angebot annehmen? Und wenn ja, wer sollten die Gegner dieser Mannschaft der etwas anderen Art sein? Als Porter darauf seine schwer kranke Mutter besucht, bestärkt die ihn sehr in seinem Vorhaben, schließlich habe sie ihm schon oft geraten, er solle Coach werden. Jetzt geht es an die Auswahl, wer in die Mannschaft der "Mustangs" darf und wer nicht. Der cholerische, gewalttätige und uneinsichtige Junior Palaita (Setu Taase) schon mal nicht. "Warum," mault der "warum bekomme ich keine Chance?". Er habe schon zu viele gehabt, meint Porter trocken. Willie ist dabei, Kenny (Trever O'Brien), der mit seiner Mutter ständig im Clinch liegt, auch, Kelvin (David V. Thomas), Willies Todfeind, auch. Andere, ohne Spielerfahrung oder Talent, unterstützen das Team als "Wasserträger" wie Bug (Brandon Mychal Smith) oder als Zeugwart wie Jamal (Jamal Mixon), der wegen Übergewichts und mangelnder Motivation das Spieler-Training abbrechen wird. Nun heißt es Gegner für eine Mannschaft zu finden, die aus straffälligen Jugendlichen besteht, was sich für Porter und Moore als schier unlösbares Problem herauskristallisiert. Trotz persönlicher Vorsprache zu zweit ernten sie nur Ablehnungen. Erst als sie bei einem Spielmanager an dessen christliche Einstellung appellieren, stellt sich der Erfolg ein: Ein paar Telefonate und schon bietet der ihnen einen "vollen Spielplan". Das Training beginnt mit einem Appell Porters drei Dinge zu beherzigen: Erstens - der Schlafsaal. Egal, wer zur Mannschaft gehört, er ist Teil des Teams, ob er jetzt aus einer anderen Bande kommt oder aus einem anderen Land oder aus einem anderen Kulturkreis. Alle müssen miteinander auskommen und Toleranz walten lassen. Zweitens - die Schule. Alle müssen sich Mühe geben, bessere Schüler zu werden und sollen nicht Gleichgültigkeit oder Faulheit an den Tag legen. Drittens - Gridiron, das Spielfeld. Mustangs sind Sieger. Porter nimmt seine Jungs hart in die Pflicht, aber nach einer Woche fällt seine Bilanz durchaus positiv aus: "Ihr könnt stolz auf Euch sein. Das habt Ihr noch nicht oft gehört." Während Porter seine Mannschaft im Schlafasaal lobt, beginnt Junior draußen zu randalieren. Der Coach geht auf ihn zu und fragt ihn, was denn los ist. Es stellt sich heraus, dass Juniors Sohn heute zweiten Geburtstag hat und er nicht bei ihm sein kann. Nachdem nun der erste Schritt getan und das Team gut aufgestellt ist, geht es darum, eine Ausrüstung für die Spieler zu organisieren - Helme, Trikots, Schutzpolster und so weiter. Dabei trickst Porter die Sozialbehörde geschickt aus und organisiert für seine Schützlinge für viel Geld das seiner Meinung nach Notwendige, womit er sich bei der Campleitung nicht eben Freunde schafft. Doch der Mannschaft tut es gut, es schweißt sie zusammen, die Stimmung steigt ... Das erste Spiel der Mustangs steht an. Porter feuert seine "Männer" an: "Jetzt ist er da, der Tag, auf den ihr gewartet habt." Und am Anfang läuft es auch ziemlich gut für die Mustangs, aber dann knicken sie ein, verlieren mit 38 Punkten Abstand und versinken kollektiv in Depression. Damit steht das gesamte Projekt auf der Kippe. Aber Porters Jungs rappeln sich auf, finden zu einer Einheit, zu Geschlossenheit und Siegeswillen. Und jetzt sind sie nicht mehr aufzuhalten ...

FSK:
ab 12 Jahren
Land/Jahr:
USA 2006
Regie:
Phil Joanou
Produzent:
Neal H. Moritz, Lee Stanley
Schauspieler:
Dwayne The Rock Johnson, Xzibit, Kevin Dunn, Leon
Laufzeit:
ca. 125 Minuten
Bildformat:
16:9 Widescreen (2.40:1), 1920 x 1080p, HIGH DEFINITION
Ton:
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch, Italienisch), PCM 5.1 (unkomprimiert) (Deutsch, Italienisch)

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